Druckschrift 
2 (1838)
Entstehung
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aber sic fand sich reichlich belohnt durch der Mutterschwimmendes Auge voll stiller Dankbarkeit durchdes Vaters Händedruck durch Sophiens Genesung

und durch ihr eigenes gutes Herz. Sie hatten zwei-mal von Carolinen gehört, welche ihre Rückkehr hin-ausschob. Lady Naby war so freundlich, sic konntenicht loskommcn, bis die Gesellschaft aufbrach; siewar so erfreut über die Nachrichten von Sophie.

Lord Vargravc war noch nicht zu einem bleibendenBesuch in der Rcktorci cingctroffcn, aber er war zweiMal vorbcigcrittcu und hatte einige Stunde» verweilt.Er gab sich alle crsinnlichc Mühe, Evclincn zu gefallen;»nd sie die, getäuscht durch sein äußeres Benehmenund unter dem Einfluß der Erinnerungen an eine lange,vertrauliche Bekanntschaft mit ihm, blind war überseinen wahren Charakter machte sich bitterere Vor-würfe als je über ihren Widerwillen gegen seine Be-werbung und über ihr undankbares Bedenken, denWünschen ihres Stiefvaters zu gehorchen.

Gegen die Eltern Mcrton sprach sich Vargravcmit gutmüthigcnl Lob über Caroline ans; sic war sobewundert; sic war die Schönheit in Knaresdcan. Einjunger Freund von ihm namentlich, Lord Doltimore,war offenbar von ihr verwundet. Die Eltern dachtenernstlich den durch diese letzten Worte in ihnen erweck-ten Ideen nach.

Eines Morgens machte die geschwätzige MrS. Hare

die Ncuigkcitskrämcrin der Nachbarschaft, einenBesuch auf der Rcktorci; sic war vor zwei Tagen von