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waren, denen er entgehen Wollte. London! — eineSchönheit und eine Erbin, bei ihrem ersten Auftretenin London! — Welche furchtbare Bewunderer konntensich nm sic her schaarcn! Vargravc schauderte bei demGedanken au die lustigen, schöne», wohlgckleidctcn,verführerischen jungen Elegants, welche für ein Mädchenvon siebzehn Jahren weit bczaubcudcrc Bewerber schei-nen mochten, als der Politiker von mittleren Jahren.Das war gefährlich, und das war noch nicht Alles;Lord Vargravc wußte, daß in London — in dem präch-tigen, schwatzenden, gewissenlosen London — Alles,was er am meisten vor der jungen Lady geheim ge-halten wünschte, auS Licht gezogen werden würde. Erwar der Liebhaber nicht blos von Einer Frau, sondernvon einem Dutzend gewesen, nm die er sich keinenStrohhalm kümmerte, aber deren Gunst ihn in derGesellschaft befestigen geholfen hatte, oder deren Ein-fluß seinen Mangel an vererbten politischen Verwandt-schaften, ersetzte. Die Art und Weise, wie er diese ver-schiedenen Ariadnc'n abzuschüttelu wußte, sobald esihm nur rathsam schien, war keiner der verächtlichstenBeweise seiner diplomatischen Talente. Er trennte sichnie von ihnen als seinen Feindinnen. Nach seineneigenen Aufschlüssen über dicß Gchcimniß, hütete ersich je den Galanten zn spielen gegen Dnlcinecn untereinem gewissen Alter — „Frauen von mittlerem Alter,"pflegte er zu sagen, „unterscheiden sich sehr wenig vonMännern mittleren Alters; sie scheu die Dinge vernünftigan und nehmen sic mit kalter Besonnenheit." Nun