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2 (1838)
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wären wohl gerne seiner los geworden; aber er ge-hörte nicht zn den Leuten, die durch eine leichte Krän-kung sich zum freiwilligen Zurücktretcn bewegen lassen;auch war der sarkastische und kalte parlamentarischeStreiter ein Mann, dessen Erbitterung und Oppositionnicht verachtet werde» durfte. Uebcrdicß hatte sich LordVargravc selbst einen Anhang geschaffen einen An-hang, der furchtbarer war, als er selbst. Er kam häufigin Gesellschaft er war der besondere Liebling derDiplomatinnen, deren Stimmen zn jener Zeit mächtigeHebel waren und mit welchen der angenehme undartige Minister durch tausend Bande der Galanterieund Jntrikc ein geheimes Biindniß schloß. Alles wasdie Salons für ihn thun konnten, geschah.. Dazu kamnoch, daß er persönlich bei seinem königlichen Herrnwohl gelitten war und der Hof ihm seine goldenenMeinungen lieh; während der ärmere, korruptere undbigottere Theil des Ministeriums ihn mit unverhchltcrBewunderung betrachtete.

Auch im Haus der Gemeinen und bei dcrBurcau-kratic besaß er eine nicht unbeträchtliche Stärke; dennLnmlcy gewöhnte sich nie jenes persönlich barsche.undunhöfliche Wesen an, das man so häufig bei Männernvon Einfluß und Macht findet, welche die Leute, diesich an sic mit Bitten und Gesuchen wenden, entfernthalten möchten. Er war freundlich und verbindlichgegen Menschen jeden Standes; sein Verstand undsein Sclbstgeniige» erhoben ihn weit über die kleinlicheEifersucht, welche hochstehende Männer oft gegen