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begehen, wenn nicht »nr seine Zuhörer, sondern auchdaö große Publikum ihn zu beurthcilcn hat. Lord Var-grave'S gänzliche Unfähigkeit, einen Begriff zu bekom-men von öffentlicher Moral — seine Verachtung gegenAlles, was auf sociales Wohlwollen sich bezog, ver-leiteten ihn oft zum Aussprcchcn von Doktrinen, die,wenn sic auch die Männer der Welt nicht befremdeten,zu welchen er sprach (da solche Lehren versüßt undglatt cingingen vermöge seines einschmeichelnden Wesensund der gefälligen Art seines Vortrags), doch tiefenWiderwille» bei Solchen, selbst von seiner politischenGesinnung, hcrvorricfen, die in den Zeitungen dienackte Auseinandersetzung derselben lasen. Nie sprachLord Vargravc einen jener großherzigen Gedanken aus,die, ob nun von einem Radikalen oder einem Torpvorgctragcn, tief ins Her; des Volkes sich senken, undder Sache, deren Interesse sie glänzend vertreten, blei-bende Dienste leisten. Aber kein Mensch vcrthcidigtceinen, wenn auch noch so schreienden Mißbrauch, mitritterlicherer Entschlossenheit, oder bot einem Wunschedes Volks mit kühnerem Hohn und Verachtung Trotz.Zu manche» Zeiten, wenn das antipopuläre Prinzipstark ist, mag ein solcher Führer nützlich scpn; aber indem Augenblick, von welchem wir handeln, war er einhöchst bedenklicher Bundesgenosse. Ein beträchtlicherThcil der Minister, an ihrer Spitze der Premiermini-ster selbst, ein Mann von wohlerwogenen Ansichten undfleckenloser Ehrenhaftigkeit, hatte den Lord Vargravemit Abneigung und Mißtrauen mischen gelernt — sie