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Seit seiner Gclangung zum Pecrstitel war es mitdem Emporstcigcn von Lumlcp Fcrrcrs nicht mehr sorasch und stetig sortgegangcn, als er selbst wohl er-wartet hatte. Anfänglich lag vor ihm Alles im Sonnen-schein; er hatte sich seiner Partei nützlich zu machengewußt — er hgttc sich auch persönlich beliebt gemacht.Mit der bequemen Unbefangenheit und Herzlichkeit sei-nes glücklichen Benehmens verband er eine anscheinendkunstlose Frcimüthigkcit, die man so oft fälschlich fürEhrlichkeit nimmt; während er, da in seinen Talenten„nd seiner Beredsamkeit nichts Aufsehen Erregendesoder Glänzendes war — nichts, das sich sehr über dieAnsprüche Anderer erhoben und durch Verletzung derEigenliebe Neid erweckt hätte, nur wenig Eifcrsuchkselbst unter den Nebenbuhlern gegen sich rege machte,welchen er den Rang ablicf. Dcßhalb ging cs ihmeine Zeit lang ganz glatt vorwärts — er flieg immerhöher in der Schätzung seiner Partei, und errang sicheine gewisse Achtung bei dem neutralen ^Publikum,durch anerkanntes, ausgezeichnetes Talent in dem De-tail der Geschäfte. — Denn sein rascher, durchdringcn-gcr Verstand und ein durch Gewöhnung logischer Kopfsetzten ihn in Stand, mit. meisterhaftem Erfolg dieEinzclnhcitcn der Amtsgeschäftc oder bei Gcsctzcsar-bcitcn zu bewältigen und unter allgemeine Regeln undBegriffe zu bringen. Aber so wie die Bah» ebenerwurde vor seinen Schritten, wurde auch sein Ehrgeizsichtbarer und kecker. Von Natur gebieterisch und an-spruchsvoll hatte er seine frühere Geschmeidigkeit Höheren