> Sofort befaßte sich MaltraverS eifrig mit all den! Geschäften, welche ein übel verwaltetes Bcsitzthum ihmanflnd. Er entledigte sich einiger Pächter — er ge-währte Andern ziemliche Ermäßigungen — er gabvielen Arbeitern zu verdienen durch Vornahme vonmannigfachen Verbesserungen — er widmete den Armeneine sorgfältige Aufmerksamkeit — nicht mit der Schwächenachlässiger und nrthcilsloscr Mildthätigkcit, durch welchePopularität so wohlfeil erkauft und die Unabhängigkeitso leichtsinnig z-erstört wird. Nein, seine Hauptsorge! war, den Fleiß anzuspornen und die Hoffnung zu! wecken. Am Ehrgeiz und Wetteifer, die er an sich
^ selbst so eitel verschmähte, fand er seine nützlichsten
^ Hebel bei den armen Arbeitern, mit deren Charakterer sich vertraut gemacht hatte und in denen er das Ver-langen zu beleben suchte, ihren Zustand zu bessern undzu heben. Ihm selbst unbewußt war seine ganze Prarisvon Anfang an auf die Widerlegung seiner Theorienberechnet. Die Mißbräuche der alten Armcngcsctzcwaren in seiner Nachbarschaft zur vollen Reife gekom-men; sein rascher Scharfblick und vielleicht seine etwasgcwaltthängc Entschiedenheit führten ihn auf mancheder besten Bestimmungen des nunmehr in Wirksamkeitgetretenen Gesetzes; aber er war zu weise/ um derpedantische Sklave eines Systems zu scpn. Er ver-suchte und bezweckte nicht zu viel; und er anerkannteEinen Grundsatz, den bis jetzt die Verwaltung desneuen Armcngcsctzcs noch nicht hinreichend gewürdigthat. Ein Hauptzweck des neuen Gesetzes war, durch