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sich offenbart, wenn es gilt ein Opfer zu zermalmen —den tugendhaften Vorsatz und Beschluß, durch Hunger zutödten, wo sie nicht verbrennen konnten. Wozu die zier-lichen Teuselskünsteleien von des Zauberers Tochter kaufen?es konnte kein Glück davon kommen! Ein von solcherHand bemaltes Gebetbuch — eine Stickerei, an einemsolchen Wcbcstuhl gefertigt, war, wie wenn man bas Va-terunser von hinten herein läse! Und eines Morgens,als die arme Sybille wie gewöhnlich fortschlich, um dieArbeit eines Monats zu verkaufen, ward sie mit Flüchenund Verwünschungen von Thüre zu Thüre fortgetrieben.
Obgleich Sybillens Herz weich war, fehlte ihr dochnicht eine gewisse Stärke des Geistes. Sic halte viel vonder geduldigen Ergebung ihrer Mutter, viel von derruhigen Standhaftigkeit der Natur ihres Vaters. Wennsie auch nicht die Großartigkeit von Warners Bestrebun-gen in ihrem ganzen Umfang begriff, so hoffte und ahntesie doch von denselben einen endlichen, siegreichen Erfolg,der sie mit allen vorübergehenden Opfern aussohnie. Dieheftigen Vornrtheile, die uuwiffeude Grausamkeit, die sichso gegen das Daseyn der Angefcindeten selbst verschworen,erfüllten sie zwar mit Betrübnis, aber nicht ohne daß sichauch einige Verachtung gegen ihre Verfolger dareinmischte, welche selbst bei den weichsten Gemüihcrn derVerzweiflung den Stachel benimmt. Aber der Hungerdrängte. Ihr Vater war dem Ziel seiner Entdeckungennahe; uns in einem Augenblick jenes Stolzes, der geradevermöge der Verachtung gegen Aenßerlichkeiten und For-Vuiwer'S Romane. 61. g