alten Mäntelchen und Schleier — .Euch, eines RittersEnkelin — Euch, die Ihr um die Kniee einer Königinspieltet, und die Ihr es hättet können so hoch treibenwenn mein Gebieter etwas mehr an die Art und dasTreiben dieser Welt gedacht hätte. Aber Geduld ist einegute Mähre und trägt uns eine lange Tagereise. Undwenn der Herr ausgeführt hat, was er im Sinn und imAuge hat — ha, dann wird der König, wenn wir einmalden neuen Mann ans dem Throne so nennen müssen —ihn sicherlich belohnen; aber, mein Liebchen, haltet Euchhier nicht lang auf; eS ist eine schlimme Luft zum Ein-athmen für Euren jungen Mund. Was führt Euch zuder alten Madge?"
„Der Fremde ist hergestellt, und —"
„Ja, dafür kann ich stehen, ich habe schlimmere Pa-tienten geheilt, als ihn. Er muß einen Löffel voll Fleisch-brühe haben — ich habe cs nicht vergessen. Seht Ihr,ich selbst bedurfte kein Mittagessen — was ist Essen füralte Leute? — so habe ich Alles für ihn in den Topf ge-than. Die Fleischbrühe wird gut und stark sehn."
„Meine arme Madge, Gott vergelte Euch, was Ihrfür uns leidet! Aber er begehrt" — hier folgte wiederein Seufzer, und die Augen niederschlagend, welche nichtaufzuschauen wagten, um nicht die Bestürzung und Ver-legenheit Madge's zu sehen, wiederholte sie, mit einemhalben Lächeln, „er begehrt — Essen, und einen KrugWein, Madge!"
„Ei, unterthänige Dienerin! Und wo will er das