Druckschrift 
1 (1843)
Entstehung
Seite
113
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war dem obern Theile nach edel gebildet, muskulös genug,wenn auch nicht sehr kraftvoll, und hatte den langen Halsund dMabfallenden Schultern, welche der Haltung im-mer etwas Anmuthiges und Würdevolles geben; aber siewar vor der Zeit gebeugt, und die untern Gliedmaßenwaren dünn und schwach, wie gewöhnlich bei Männern,welche sie wenig gebraucht und geübt haben; sie schienenin einem Mißverhältniß zu stehen z» der breiten Brustund noch mehr zu der breiten, prächtigen Stirne, DerAnzug dieses Mannes entsprach dem Aussehen seinerWohnung, Die Stoffe waren diejenigen, welche Leutevon Geburt trugen, aber sie waren alt, fadenscheinig undmit zahllosen mißfarbigen Flecken und Streifen bedeck!.Seine Hände waren klein und zart, mit großen blauenAdern, welche von der Erschlaffung der Fibern zeugten,aber ihre natürliche Weiße war durch Nußflecken entstellt,und sein Bart eine männliche Zierde, die ganz außerder Mode war unter dem jnngern Geschlecht zu KönigEdwards Zeit, aber der von den ältcrn Männern vonguter Geburt, wen» sie ihn trugen, sorgfältig gepflegtund gesalbt wurde war in all die spiralförmigen undverworrenen Locken verwirrt, wie man es an dem ge-meißelten Kopf eines alten griechischen Weisen oder Dich-ters sehen kann.

An der andern Seite des Bettes kniete ein jungesMädchen von etwa sechszehn Jahren, mit einem in sei-ner Zartheit und seinem Ausdruck außerordentlich lieb-lichen Gesicht, Sie schien von etwa mittlerer Größe zuBulwer'ö Romane, 61, 8