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kelbraunem Haar , stolzen, adlcrartigen Zügen, schlankeraber kräftiger Gestalt und unbeschreiblich gebieterischemund vornehmem Wesen alle Eigenschaften des ältestenund reinsten Normännischen Schlages — der Patrizierder Welt — sich fanden.
„Lieber Raonl de Fulke," versetzte Montagu kalt»„wenn du mein Alter von vier und dreißig Jahren er-reicht hast, wirst Du schon lernen, daß keines MenschenGlück einen Schatten wirft, breit genug, um die Opfereiner gefallenen Sache gegen den Sturm zu schützen."
„So würde Dein kühner Bruder nicht sprechen,"antwortete Naoul de Fulke, mit einem leisen, höhnischenZucken seiner stolzen Llppe. „Und ich bin mit ihm derMeinung, daß kein König so geheiligt ist, daß wir seinemGroll und seiner Rache unsre Vettern und Blutsfreundeopfern müßten. Gott weiß, wer immer das AbzeichenNaoul'S de Fulke trägt, und von seinem Stamm entsprun-gen ist, der soll stch nie zn beklagen haben, daß ich vieldarnach frage, ob sein Vater für Uork oder für Lancastergcfochten hat."
„Still, unbesonnener Schwätzer!" sagte Montagu,freundlich lachend; „was würde König Edward sagen,wenn Deine Rede ihm zn Ohren käme? Unser Freund,"fuhr der Höfling fort, zu den klebrigen sich wendend,„würde umsonst die Fluth des Wechsels zu hemmen suchen,und in diesem unserem neuen England, umgeben vonneuen Männern und neuen Moden, das feudale Baro-ncnthum der abgethanen Normannen geltend zu machen
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