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1 (1843)
Entstehung
Seite
59
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zeichen des ersten Hauses in England. Der Bogen warnicht die gewöhnliche Waffe der Höhergebornen; aberdoch machte die Handhabung desselben in der Jugend eineder empfehlenden Fertigkeiten des künftigen Ritters aus,und sogar Fürsten verschmähten cs nicht, an einem Feier-tage des Volks, sich mit einem Pfeil gegen die Kunst desNeomanS zu versuchen*). Der so angeredete junge Mann,dessen ehrliches, offenes, hübsches und derbes Gesicht eineunbefangene und furchtlose Natur verraihen ließ, ver-beugte sich schweigend, näherte sich dann mit langsamenSchritten den Kampfrichtern und bat um Erlaubniß,seine Geschicklichkeit versuchen, so wie auch, einen Pfeilund einen Bogen entlehnen zu dürfen. Die Erlaubnißwurde ihm gegeben und die Waffen geliehen und wieder junge Mann seine Stellung nahm, lenkte seine hübschePerson, sein Anzug, besser und geschmackvoller als deraller bisherigen Mitbewerber, vor Allein aber das inSilber gestickte Abzeichen der Nevilss auf seinem Hutedie allgemeine Aufmerksamkeit von NicholaS Alwhn aufihn ab. Gin Pöbelhause ist gewöhnlich empfänglich füraristokratische Vorneigungen, und ein Gemurmel der Er-wartung und günstiger Wünsche begrüßte ihn, als er denihm angebotenen Handschuh ablehnte und sagte:Inmeiner Jugend ward ich gelehrt, den Bogen so zu span-

*) In einer später» Zeit war Heinrich VIII. dem besten Bo-genschützen in seinem Königreiche gewachsen. Seine Fer-tigkeit war erblich, und zeichnete ebenso seinen weisen Vaterals seinen frommen Sohn aus.