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„Zn diesem Fall," sagte Beaufort, „kann ich viel-leicht eine bessere Parthie für Camilla auftreiben! LebtWohl, mein lieber Lilburne!"
„Form und Ceremonie der Welt!" brummte derPeer, als sich die Thüre hinter seinem Schwager schloß,„Ihr macht kleine Menschen sehr moralisch, aber darumnicht ein Bischen besser!"
ES traf sich, daß Baudemont an diesem Tage früherkam, als alle andern Gäste, während der halben Stunde,welche Dr. Chambers seinem vornehmen Patienten wid-mete, so daß, als er eintrat, nur Mrs. Beaufort und Ca-milla im Besuchzimmer waren.
Vaudemont trat unwillkürlich zurück, als er in demgewelkten Antlitz der altern Dame Züge wieder erkannte,welche mit einem der dunkelsten Abschnitte seines früher»Lebens in Verbindung standen; aber der Mrs. Beaufortverbindliches Lächeln, und freundlicher, obwohl etwasmatter Willkomm versicherten ihn zur Genüge, daß dasWiedererkennen nicht gegenseitig war. Er trat auf sie zu,und blieb dann wieder stehen, als sein Auge auf die schöneund noch immer kindliche Gestalt fiel, welche einst nebenihm gekniet und mit dem Waisen um die Herausgabe sei-nes Bruders gefleht hatte. Während er mit ihr sprach,zuckten mancherlei Erinnerungen, manche trübe und herbe,aber die auf Camilla bezüglichen, wenigstens sanft undheiter, durch sein Herz. So sehr ihre Gedanken und Ge-fühle notwendigerweise mit Sidney beschäftigt waren —doch lag Etwas in Vaudemonts Erscheinung — seinem