Druckschrift 
6 (1841)
Entstehung
Seite
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trat dann wieder an den Tisch, warf sich in einen Stuhl,legte seine beiden Füße auf das Kainingeländer, den Fin-ger an die Nase, und sagte flüsternd mit bedeutungsvollenGebärden:Will! er wußte, daß ich die Seereise ge-macht! Er weigerte sich nicht nur Alles, was ich ihm zusagen hatte, anzuhören, sondern drohte auch uns Beideverfolgen, anklagen, hängen und viertheilen zu lassen,wenn wir je mit der Wahrheit herauszurücken wagten."

Aber was nützt die Wahrheit, wenn die Knabentodt sind?" sagte William schüchtern.

Der Kapitän, ohne die Fragen zu beachten, fuhrfort, indem er den Zucker in seinem Glas umrührte:Nun,ich schlich fort, und so bald ich an meiner Thüre war,drehte ich mich um, und sah Sharp, den Spürhund, aufder andern Seite der Straße es war mir verdammtschlecht zu Muth. Indessen ging ich hinein, setzte mich,und fing an nachzudenken. Ich sah, daß für uns mit denAlten Nichts mehr anzufangen sey; und jetzt möchte essich verlohnen, herauszubringen, ob die Jungen wirklichtodt sind."

Also wußtet Ihr das doch eigentlich nicht? Ichdachte das. Oh, Jerry!"

Ha, seht nur, Mensch, es war nicht unser Interesse,auf ihre Seite zu treten, wenn wir auf der andern einenguten Handel machen konnten. Warum? Darum! Ihrseyd nur ein einziger Zeuge Ihr seyd ein guter Kerl,aber arm, und mit gar schwachen Nerven, Will. Ihr wißtnicht, was die dicken Perrücken für Leute sind, wenn ein