Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
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und muß Dich eben so sehr wegen des Adels DeinerGesinnung als wegen Deines Muths in Ruf gebrachthaben, so daß jene plötzliche Umänderung unmöglichdiesem Umstand zuzuschreiben ist. Nehmen wir eheran, Floras Neigung zu Dir sei ihren Eltern bekanntgeworden Diese hätten es natürlicher Weise fürnicht sonderlich wünschenswerth gehalten, ihre Toch-ter an einen Menschen zu verheirathcn, dessen Fami-lie Niemand kennt, und der zu einem Zweikampf ge>nöthigt ist um seine Ansprüche auf achtbare Geburtgeltend zu machen. Gestatte also, daß ich mich znLady Wcstborough, die ich seit langen Jahren kenne,begebe und Deine Herkunft wie Deine Verwandtschaftmit mir erkläre."

Clarence schwieg unentschlossen.

Wüßte ich daß die weltlichen Rücksichten derMutter nicht ohne allen Einfluß auf Flora wären,so wollte ich mit Freuden iu Ihren Vorschlag willi-gen aber"

Verzeih mir, Clarence, aber Du argnmentirstjetzt wahrhaftig weit mehr wie ein ganz junger Menschals ich Dies je selbst vor vier Jahren von Dirgehört. Ohne allen Zweifel steht Flora unter demEinfluß der mütterlichen Rücksichten. Möchtest Dusie anders haben? möchtest Du daß sie aller Schick-lichkeit und Sittsamkeit, allem Gehorsam gegen ihreEltern und richtigem Gefühl für sich selbst zum Trotzder Empfindung für einen Mann nachhinge, der nichtnur überhaupt unbekannt ist, sondern sich nicht einmal