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Ansichten bis zu einem Grad, der sie, troz ihrerWärme für alle Zeiten unwirksam machen muste,weil sie für die Gegenwart gänzlich unanweudbarwaren, gehörte Wolf zu jenen Schwärmern, deren Tu-genden das Ansehen von Verbrechen haben und derenKühnheit für das Bestehen jeder Gefahr durch ihreeigene Unbesonnenheit und Eilfertigkeit harmlos wird.
Nicht unter den Philosophen und TheoretikernFrankreichs hatte er die Stärke seiner Ueberzeu-gungen gewonnen: was auch ein solcher Umgang fürseine Grundsäze hätte wirken mögen, seinen Handlun,gen wenigstens wäre durch denselben Mäßigung zu-geflossen. Der Philosoph kann einem politischenWechsel zu Hilfe kommen, ihn beschlemr-zen, aberin keinem Zeitalter und unter keiner Sekte unter-stüzt er ein politisches Vergehen *). Allein Wolfwüste wenig von den Philosophen, ja er verachtete siewahrscheinlich ihres gemäßigten Benehmens wegen:unter schwärmerischen, unwissenden aber santasterei-chen Mensche», vielleicht mächtigen Talenten aberschwachen Geistern, hatte er die Liebe zum Nepubli-kanismns gestärkt ohne dessen Natur zu begreifen.Gleich dem Maler Lucians, dessen Schmeichelei deneinäugigen Fürsten im Profil darstelltc, sah er blosdie mangellose Seite an der Sache, und machte dasGanze durch Verstckung der Hälfte schön. Und so
Das der Ausgabe des HelvetinS von 1792 vorge-sezte Motto scheint mir ein« ausfallende Aehnlich-keit mit obiger Bemerkung ,u haben:
Le sont los ksnsti^ues, los prvtres et ler igno-rsns, hui tont les rervlutions; les persounereolsirees, ilesinteresses et sensees sont toujoorr»mies fiu repo».
Louis nxer.