Druckschrift 
2 (1836)
Entstehung
Seite
100
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To, mein Freund, flehst Du was unsere Kunstselbst für den lezten ihrer Jünger sein kann, wennich, «i» armer, freund- und gönnerloser Mensch mirdurch Vergessen der Gegenwart solche Wonne berei-ten kann. Doch ich habe Dir die Stellung meinerHauptfigur noch nicht erklärt." Und noch einmalging Warner zu einer ins Einzelne gehenden Schil-derung seines beabflchtigten Gemäldes über. Manmuste gestehen, daß er einen schönen, aber freilichauch schweren Gegenstand ausgelcsen: die Derurthei-lung Karls des Ersten in Westminster-Hall. Wäh-rend der Maler mit dem Enthuflasmus seines hohenBerufs und der ihm eigenthümlichen Beredsamkeitauf dem verschiedenen Ausdruk der mannigfachen Ge-stalten verweilte, die ein in seiner Art so einzi-ger Gerichtshof darbot, war es kein Wunder, daßElarence mit dem Künstler selbst die Schwierigkeitenvergaß, welche Diesem durch die Taktlosigkeit einesungeregelten Gcschmaks und einer unvollkommenenKunsterziehung entgegentraten.