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offen, nachdenklich, aber nachdenklich über Gegen-stände des handelnden Lebens nicht über Schöpfun-gen der Phantasie; Warner scheu, verschlossen, unterder Betrachtung idealer Gegenstände gleichsam ver-steckt. Clarence war trotz seiner ausgezeichneten Schön-heit der schlichteste, ungekünsteltste Mensch; Warnerskörperliche Mängel hatten eine Angst und Gezwun-genheit zur Folge, die seiner Zurückhaltung einenAnstrich von Geckenhaftigkeit gaben. Beide besaßenvon Natur große und für ihr Alter ungewöhnlich aus-gebildete Talente; aber die Eigenschaften Lindens wa-ren von kräftiger, gesunder Art, wohl geeignet sich mitder rauhen Welt herum zu stoßen; während die Ga-ben des armen Künstlers, krankhafte und vorzeitigePflanzen, wenig für den Himmel paßten, unter wel-chem sie reifen mußten. Lindens Fähigkeiten warenhauptsächlich von der Art, welche ihren eigentlichenWirkungskreis im Handeln findet; diejenigen War-ners, gänzlich unbrauchbar auf dem Feld eines leben-digen Zusammentreffens mit Andern, erwiesen sichzugleich als Kinder und als Sklaven der Einbildungs-kraft. Mit Einem Wort, wenn wir die AnlagenBeider dem Grad nach für gleich annehmen dürfen,so kam auf Lindens Seite der Vortheil, daß all dieseinigen gerade von derjenigen Beschaffenheit waren,die zu einem fruchtbringenden Ergebniß in der Weltgebracht werden kann, während sämmtliche KräfteWarners nicht nur an sich selbst gänzlich untauglich