Druckschrift 
2 (1836)
Entstehung
Seite
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keit, Gunst und Unterstützung mit prunkhafter Wohl-thätigkeit auf ihn ausdehnte. Nicht alS hätte fleden kleinen Adolph ärmer gemacht um ihren Vetterzu bereichern, aber fle gestattete Diesem wenigstenseinen Platz an ihrem gastlichen Tisch, wenn denselbennicht etwa andere Gäste überfüllten. Alles was flezur Erwiederung forderte, war ein Bild von flchselbst, ein anderes von Hrn. Grünspan, ein drittesvon Adölphchen, ein viertes von der schwarzen Katze,und von Zeit zu Zeit verschiedene andere kleinereErzeugnisse seines Genius; durch Vermittelung HerrnBrauns entschlug fle flch dann der letzteren heimlichzu einem Preis, der fle hinlänglich für jede Einbußeentschädigte, welche ihr der mäßige Appetit des jun-gen MalerS cinbringen mochte.

In Folge dieser Anordnung gewann Clareucevielfache Gelegenheit flch dasjenige Vertrauen beiWarner zu gewinnen, das für ihn ein eigentlicherZielpunkt seines Strebens geworden, und zeigte sichauch der Künstler, von Natur scheu und mißtrauisch,durch die Leichtigkeit und Keckheit, durch die geläu-fige Rede und zuversichtliche Annäherung cines be-deutend jünger» Menschen als er selbst, anfangsznrückgestoßen, ja geradezu eingeschüchtert, so ver-mochte er doch endlich der Lockung zu einem eugernUmgang nicht zu widerstehen, und von der Kamerad-schaft schritt das junge Paar stufenwcis zur Freund-schaft vor. Zwischen Beiden fand ein auffallender,vielleicht feiner Gegensatz statt: Clarence war kühn.