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2 (1836)
Entstehung
Seite
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letzten Verbesserungen, sammt seinen reichsten Zierratenunter der Königin Anna erhalten, und vereinte so diegallische Pracht der letzter» Periode mit der Kraft undGroßartigkeit der erstern. Epheu übergrünte es einembedeutenden Theil nach; wo dagegen dieser verräther-sche Schmnck nicht hinreichte, stellten sich die Zeichen derGebrechlichkeit, ja des Ruins offen dar. Die Sonneselbst, wie sie jetzt hell und lustig über die Naturhinlcuchtete und dem grünen Rasen den Glan; vonSmaragden lieh, den Bach in ihren Strahlen Blitzewerfen ließ, gleich einem jener wirklichen Lichtströme,die Swedenborg in seinen Visionen vom Himmelgesehen haben will, und Baum, Fels, Strauch undHügel in die verschwenderischen Farben des begin-nenden Sommers kleidete: die Sonne selbst machtedas ehrwürdige Gethürme, weil in die Angen fal-lender, nur noch einsamer. Ost hielt der jungeReisende an, einen genaueren Ucberblick zu bekom-men, und die lachenden, gaukelnden Strahlen, dieüber Spalten und Risse hinspielten, schienen beinahso fürwitzig und unzeitig wie die Freude der Jugend,wenn sie den schweigenden Gram eines einsiedleri-schen, schwermüthigen Graukopfs verspottet.

Clarence hatte jetzt den Thorweg erreicht und derLaut der gellenden Klingel an die er rührte, tönteseltsam in die durchgängige Stille des Ortes hinein.Ein einzelner Diener erschien und führte den Frem-den durch eine steinerne, mit Ueberbleibseln vonRüstungen rings behangene Vorhalle. Die der Mu-