Druckschrift 
2 (1836)
Entstehung
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Bei der Annäherung gegen das Haus ward Lin-den von dem schwcrmüthigen Ansdruck der Verödungergriffen, die sich über und um dasselbe Herzog.Steintrttmmer, über welche das üppige Unkraut hin-klon»» , und den Sieg des niedersten Erzeugnissesder Natnr über die Ueberbleibsel der Kunst höhnendverkündete; ein ausgetrockneter Schloßgraben; rechterHand ein Gitterwerk, ehedem von massiver Vergol-dung, znr Einfriedigung einer hohen Terrasse gegendie Einbrüche des Wildes bestimmt, jetzt aber zerris-sen und morsch, und gleichsam wie der Satirikerfragend:

Wozu erbauten unsre tollen Väter

In alten Zeiten diese prächt'gen-Pfeiler?«

eine gänzlich zerfallene Kapelle zur LinkenAllesschien mit den schärfsten Zügen anzudeuten, daß hierdas Glück von der Zeit ausgebeutct worden, unddaß die Jahre, die in gleichem Grad heiligen undzerstören, das Ansehen des Hauses der Mvrdauntsgebrochen hatten, während sie seinen Altersglauzvermehrten.

Das Gebäude selbst paßte nur zu gut zu denZeichen des Verfalls umher; die meisten Fensterwaren verschlossen, und die Läden, von dunklem,reich vergoldeten Eichenholz, bildeten einen auffal-lenden Gegensatz mit den zerbrochenen Scheiben undden modernden Nahmen des Glaswerks. Die Bau-art des Hauses war unregelmäßig. Ursprünglich imdreizehnten Jahrhundert gegründet, hatte es seine