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^Wenige Minuten," entgegncte Mordaunt.„Schieben Sie die Sache nicht langer auf, ich bitteSie, sondern untersuchen den Arm. Er ist hoffent-lich nicht gebrochen?"
„In dieser Welt, gnädiger Herr," enviederteder tzeilkünstler mit tiefem Bückling, denn die Per-son, zu der er sich wandte, gehörte der ältestenAdelslinie in der Grafschaft an; —„in dieser Welt,Herr Mordaunt, hat man selbst in der frühestenCivilisationsperiode Aufschub in Sachen des Urtheilsvon so wichtiger Importanz und so impor-tanter Wichtigkeit angesehen, daß wir denselbenin den Sprüchwörtern der Griechen und den Lehrender Kaldäcr als eine Regel von der förderlich-ste» Nüslichkeit und der nützlichsten För-de r l i ch k e i t cingeschärft finden!"
„Herr Oelhaav," sagte Mordaunt mit einemTon auffallender, ja künstlicher Sanftheit und Milde,„haben Sie die Güte, die Quetschung dieses Herrnunverweilt zu untersuchen."
Herr Oelhaav warf einen Blick auf das ruhige,stille aber gebietende Gesicht des Sprechenden undschritt, ohne eine Sekunda länger zu zögern, zum Be-fühlen des Arms, der bereits für die wundärztlicheBesichtigung cntblöst war.
„Es kommt," bemerkte Herr Oelhaav, „auf mei-nem Berufsfeld häufig vor, daß die forcirte, plötz-liche und kraftvolle Applikation irgend einer hartenSubstanz, wie der Huf eines Quadrupedes, auf