92
ten von Nr. 4. zurückkehrtc, wurde er von einerlauten, erschreckten Stimme jählings angerufcn:
„Um Gottes willen, Herr, vorgesehen oder.."
Der Sah brach in der Mitte ab, die beabsichtigteWarnung kam zn spät, unser Held taumelte einpaar Schritte zurück und stürzte betäubt und regung-los gegen das Stallthor. Ohne es zu bemerken,war er hart hinter dem Pferd des Fremden vorüber-gegangen, das, keineswegs in guter Laune über diederben Handgriffe des Hausknechts, die ihm darge-botene Gelegenheit zur Auslassung seines Uumuthsergriffen und demgemäß der rechten Schulter desHerrn L. L.. einen heftigen Fußtritt beigebrachtbatte.
Der Fremde, von der Wirthin wit dem Namenund Titel eines Squire Mordauut beehrt, befand sichim nämlichen Augenblick selbst im Hof. Er eilte aufden Beschädigten zu, dem die Besinnung beinah nochfehlte, und führte ihn ins Hans. Der Dorfchirnrgward geholt und erschien. Dieser Jünger Galens,gemeinhin bekannt unter dem Namen Jeremias Oel-haav, war ein Herr, der sich der Breite beträchtlichmehr als der Länge zuneigtc. An Höhe maß er ge-nau fünf Fuß einen Zoll, war aber dick und massivwie ein Mühlstein. Eine Perücke von modernemZuschnitt brachte, sorgfältig gekräuselt und gepudert,neben ein ernstes Auge eine gewisse modehafte unddaher unpassende Grazie; dazu ein an den Winkelnniedergezogenes Maul; eine Nase, die etwas ausnch-
^ 77 »"^