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Glänzend waren die Augen nnd glatt die Zöpfedes Mädchens, das sich neben den Fremden setzte, undviel gab es der einladenden Blicke und verstecktenSchmeicheleien, die der offenen Bewunderung undverschwenderischen Artigkeit des Jünglings antworte-ten; aber wie bisher lag in seiner Aufmerksamkeit fürseine Nachbarin nichts Ausschließliches. Vielleichtdaß ihn die Unbekanntschaft mit den Sitte» seinerBeschützer zurückhielt; oder fand er ausreichendenStoff zur Beschäftigung in den reichen Leckerbissen,welche sein Wirth vor ihm anfhäuste.
„Nun sagt einmal," sprach der Zigeunerhanpt-mann (denn Dies schien er zu sein) „ob wir nichtein lustiger Leben führen, als Ihr Euch träumenließet ? Oder wolltet Ihr, daß wir unsere rauhe Kostund unsre schlichte» Zelte, unsre kräftigen Gliedernnd sorgenfreien Herzen mit dem magern Tisch, dereinförmigen Stube, dem stechen Körper nnd dem stöh-nenden, sorgenvollen, abgewelkten Geist eines elen-den Handwerkers vertauschten?"
„Vertauschten!" rief der Jüngling mit einemErnst, der, wenn erkünstelt, der Ausbund von Nach-ahmnngsgabe war. — „Beim Himmel, ich selbstmöchte mit Euch tauschen!"
„Bravo, mein hübscher Junge!" erwiedertc derWirth, und die ganze Bande gab einen sympathist-renden Wiederhall zu seinem Beifall.
Jener fuhr fort: „Fleisch, und das in Fülle,