ist, könnte ich nicht fragen ob Unterbrechung,selbst an den interessantesten Stellen einesRomans, nicht eher gesucht als vermiedenwerden sollte ? und ob Johnson nicht Rechthabe, wenn er erstens sagt: „Eine Dichtungvermag nie so in Anspruch zu nehmen, daßdie Aufmerksamkeit nicht leicht einem andernOrt zngelenkt werden könnte;" dann wieder:„Das was den einen Menschen verwirrt, kannErholung für einen andern seyn;" „verschie-dene Verfasser haben verschiedene Gewohn-heiten;" endlich: „zuletzt beruht alles Ver-gnügen auf Abwechselung ?"
Einen andern Einwnrf gegen dieses Buchmuß ich unbeantwortet lassen, weil ich seineNechtmäßigkeit anerkenne: dieser Einwnrf be-zieht sich auf das zu häufige Vorkommen ern-ster Bemerkungen. Gleichwohl, wäre Pelhamals wenigerleicht angesehen worden, so würdeman den Verstoßenen auch minder ernstgefunden haben, denn endlich machen die ein-gestrenten Reflexionen doch nur einen kleinenTheil des Werkes ans, und während dieserTheil für Diejenigen, welche es nicht lang-weilig finden zu reflektiren, den Reiz minderabgedroschener Gedanken bieten mag, als die