Druckschrift 
1 (1836)
Entstehung
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Gedanken kräftiger hervorgerufene Leidenschaftenund meines Dafürhaltens (ol'wohl ichs mitmehr Schüchternheit sage) durch eine wo nichtgrößere Loch durchgängigere und fühlbareremoralische Tendenz, als mit dem Plan und GeistIhrer Abenteuer sich vertragen hätte.

Herr Pelham. (Mit affettirter Dehnung desTons.) Bravo! nichts über eine bescheideneWahl der Epithete!Tiefere Zeichnung,"auf-regenderes Interesse und lebhafteres Kolorit,"Ge-danken,"Leidenschaften!" Bravo, mein Freund,ich sehe Sie ahmen mich nach und schwören denEigendünkel ab; glauben Sie mir, nicht leicht gibtes etwas so Mißfälliges als diesen Dünkel:meine ganze Popularität entspringt ans meinerSchüchternheit. Doch da Sie mich eben um meineAnsicht gefragt, lassen Sie mich Ihnen dieselbe alsein Freund geben (Sie missen die Pflicht einesenglischen Freundes besteht darin, so unangenehmals möglich zu seyn): ob Ihr Buch Abgang findetoder nicht, ist gänzlich ein Werk des Zufalls. EinSchriftsteller heutiger Zeit darf sich blos Begeben-heiten angelegen seyn lassen! Sie sprechen vonCharakterzeichnnngen: was haben diese mit denBegebenheiten zu thun, mein Theuerster? Leiden-schaft? nicht doch, Begebenheiten! Gedan-ken? Begebenheiten! Moralische Tendenz? Begebenheiten! Begebenheiten! Begebenheiten!Das Verhältniß zwischen Ihnen und dem Leser istganz so, wie zwischen einem gewissen Reisenden,