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3 (1836)
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strenger in ihrer Discipliu. Sie begreift Lateinischunter sich, aber nicht zu viel; dagegen gelten Arith-metik und Kalligraphie, di- bei den aristokratischenLehrern nur dem Namen nrch Vorkommen, da, wodie Zöglinge für den Handel bestimt sind, für dieHauptsache. Englische Aufsäzzc statt der lateinischenOden bilden gewöhnlich einen Theil des Unterrichts;da derselbe jedoch durch keine kritische Erläuterungenerhellt und gehoben wird, so ist das Höchste, wasman sich durch ihn erwirbt, ein so ziemlich nachden Sprachregelu gebildeter Stil. Auf Religionwird mehr Aufmerksamkeit verwandt und der Er-klärung der Bibel hie und da wöchentlich eineStunde gewidmet. Natürlich gehen die eineu Schu-len mehr, die andern minder in das Religionsfachei», im Ganzen genominen jedoch zeigen alle zurBildung des Handelsmanns bestlmte Schulen mehrBeachtung der Religion, als diejenigen, worin jungeLeute von höherem Stand ihren Unterricht erhalten.Vielleicht daß die Religion nicht im Einzelnen er-örtert wird, aber es ist schon viel, daß manüberhaupt nur auf ihren Geist achtet, und der Zög-ling nimt eine Verehrung für fle im Allgemeinenfürs ganze Leben mit, wenn er auch im Sturm derkanfmännischen Bestrebungen ihre Grundsäzze ver-nachlässigen sollte. Daher haben die Mittelständebei uns eine größere Achtung vor der Religion, altdie übrigen Klassen; daher ihre, bisweilen von Irr-thnmern befangene, Neigung zur Barmherzigkeit in