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war, schmachtend nach der frischen Lust und nach der Be-wegung, die er im Begriff war sich zu verschaffen, jetztihre nachdenklichen und traurigen Augen zu ihm wandte,nahm der gutherzige junge Mann fie in seine Arme, undflüsterte, während er fie küßte:
„Steh morgen früh auf, und dann mache» wir solcheinen hübschen Spaziergang zusammen!"
Arthur war fort; seiner Mutter Blick hatte seinejunge, anmuthige Gestalt bis an die Thüre begleitet.
„Gesteht, daß er schön ist, Lilburne. Darf ich nichtMehr sagen? hat er nicht ein stattliches Wesen?"
„Meine liebe Schwester, Euer Sohn wird reich.WaS sein Wesen betrifft, so ist das stattlich genug, aberes fehlt ihm die Grazie."
„Nun dann, Wer könnte ihn besser abschleifen alsIhr?"
„Wahrscheinlich Niemand. Aber hätte ich einenSohn — wovor der Himmel sey; — er sollte mich nichtzum Mentor haben. Stellt einen jungen Mann — (geh'und mach'die Thüre zu, Camilla!) — zwischen zwei Laster— Weiber und Spiel, wenn Ihr ihn zur fashionabclnGlätte abschleifen wollt. Unter uns — der Firniß ist etwaskostbar!"
MrS. Beaufort seufzte. Lord Lilburne lächelte. Erhatte eine ganz eigne Freude daran, Andern wehe zuthun. NeberdieS mochte er die Jugend nicht leiden; inseiner eignen Jugend hatte er so Viel genossen, daß erbitter und sauer wurde, wenn er junge Leute sah.