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„He, Apäcidcs I" rief Arbaccs, welcher den Prie-ster auf den ersten Blick erkannt hatte; „als wir zu-letzt zusammcntrafen, warst Du mein Feind. Seitder Zeit wünschte ich Dich stets zu sehen, denn stetsmöchte ich Dich noch zu meinem Zögling und Freundhaben."
Apäcidcs hielt, bestürzt über die Stimme desEgypters, jählings an, und blickte auf ihn mit einemGesicht, worauf sich Haß und Verachtung stritten.
„Elender Betrüger," sprach er endlich, „so bistDu denn aus dem Rachen des Todes entronnen.Glaube jedoch nicht aufs Neue Dein sündhaftes Ge-webe um mich ziehen zu können. — Nctzwcrfcr, ichbin gegen Dich gcwaffnct!"
„Still," cntgcgnete Arbaccs mit sehr leisemTon; aber der Stolz, der in diesem Abkömmlingvon Königen nicht gering war, vcrrieth die Wunde,die ihm die Schmähworte des Priesters geschlagen,durch das Zittern seiner Lippe und das Erröthen derdunkeln Stirn.
„Still, leiser! man könnte Dich hören, und ver-nähme ein anderes Ohr als das meinige ein solchesWort, so ..."
„Drohest Du? — Was war' cS denn, wennmich die ganze Stadt gehört hätte?"
„Dann würden die Geister meiner Väter nichtdulden, daß ich's Dir vergäbe. Aber halt und höremich. Du bist ergrimmt, daß ich Gewalt gegenDeine Schwester gebrauchen wollte; - ruhig, ruhig!