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immer etwas schwankenden Schritte durch einenlangen Stab gestützt, ans den Weg nach DiomedsVilla. Hoffnung und Rachbcgierde hatten im Ver-ein mit seinen tiefen ärztlichen Kenntnissen mächtigbcigctragen, ihm seine natürlichen Kräfte zuriick-zngebcn.
Schön ist das Mondlicht des Südens! Unterdiesem Himmel tritt die Nacht so schnell in den Tagherein, daß die Dämmerung kaum einen Ucbcrgangzwischen beiden bildet. Ein Augenblick dunkleren Pur-purs am Firmament, — tausend rosiger Farben imWasser, — eines über das Licht halb siegendenSchattens — und auf einmal find die zahllosenSterne hcrvorgebrochen, der Mond scheint und dieNacht ist in ihre Herrschaft eingetrctcn.
In mildem Glan; fielen die Mondstrahlen aufden alten Hain der Cpbele; — die stattlichen Bäume,deren Alter keine Ucbcrlieferung anzugcben vermochte,warfen ihre langen Schatten auf den Boden, wäh-rend durch die Ocffnungen in ihrem Gezweig diewimmelnden Sterne still hcrabschicncn. In derweißen Farbe des kleinen Sacellums in der Mittedes Wäldchens, umrankt vom dunkeln Laub, lagetwas Unvorbereitetes und Erschreckendes; jählingsbrachte sic den Zweck, dem das Gehölz geweihtwar, das Heilige, Tcmpelartige in seiner Bedeutung,vor die Seele.
Mit schnellem Dtebesschritt war Kalenus durchdie Nacht der Bäume hingeschlichen, hatte die Kapelle