Druckschrift 
4 (1836)
Entstehung
Seite
136
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(ha dumpffinnigcs Rom! was irgend wirklich großwar, stammte aus Griechenland; nicht einmal Götterhättest du, wären wir nicht gewesen!) ich sage,die Welt, die ich wie mein Landsmann Heraklestrage, wollt' ich für ein einziges Lächeln Jonc's indas Chaos fallen lassen. Ah, Schöne, Angebetete,"fügte er mit unaussprechlich zärtlicher, klagenderStimme hinzu,Du liebst mich nicht. Du bistunfreundlich gegen mich; der Egypter hat mich beiDir verschrieen; - Du weißt nicht, wie viele Stun-den ich unter Deinem Fenster zugcbracht; nicht,wie ich die Sterne überwacht habe, hoffend , Du,meine Sonne, werdest endlich aufgehcn! und Duliebtest mich nicht, Du verstießest mich! Ach, verlaßmich jetzt nicht, ich fühle, daß mein Leben nicht langdauern wird, laß mich wenigstens bis zum letztenAugenblick in Dein Antlitz schauen; ich bin ansdem Hellen Land Deiner Väter, ich habe dieHöhen von Phylc betreten, habe Hyacinthcn undRosen in den Olivenhainen des Jlissus gepflückt.Du solltest mich nicht verlassen, denn Deine Väterwaren Brüder der mcinigcn. Und wohl sagen sic,dieses Land scp lieblich und dieser Himmel heiteraber ich will Dich mit mir nehmen. Ha! dunkleGestalt, was erhebst Du Dich wie eine Wolke zwi-schen mir und ihr? Der Tod sitzt in ruhigemSchrecken auf Deiner Stirn; auf Deinen Lippenschwebt das Lächeln, das ermordet; Dein Name istOrkus, aber auf Erden nennen Dich die Menschen