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„Still, armer Freund," sagte eine nahe Stimme,„der Tritt des Fremden thut Deinem Herrn keinLeid."
Dem Neubckehrtcn klang die Stimme bekannt;er wandte sich und erblickte den alten, gehcimniß-vollen Mann, den er in der Versammlung der Na-zarener gesehen.
Der Greis saß auf einem mit altem Moos be-deckten Steinblock; neben ihm Stab und Tasche; zuseinen Füßen ein kleiner, zottiger Hund, sein Ge-fährte auf mancher gefährlichen, wunderbaren Pil-gerfahrt.
Das Gesicht des Alten war wie Balsam aufden aufgeregten Geist des Neophyten; er trat hinzuund setzte sich, nachdem er ihn um seinen Segenangcsprochen, neben ihn nieder.
„Bist Du doch wie zu einer Reise gerüstet, Va-ter," sprach er: „willst Du uns schon verlassen?"
„Mein Sohn," erwiederte der Greis „der Tagedie mir noch auf Erden bleiben, find wenige; ichwende sie, wie mir gebührt, an, um von Ort zuOrt zu wandern, Diejenigen zu trösten, welche Gottversammelt hat in seinem Namen, und die Herrlich-keit seines Sohnes zu verkünden, wie sie seinemDiener offenbar worden ist."
„Du hast, sagt man mir, das Antlitz Christigeschaut?"
„Und dicß Antlitz erweckte mich von den Tobten.Wisse, junger Verehrer des wahren Glaubens, daß