Druckschrift 
4 (1836)
Entstehung
Seite
110
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Eifer zu Heilen und Diomcds Gesicht fing an zuglühen, als er die ärgerliche Willfährigkeit wahrnahm,womit sie den Bemühungen des Festkönigs zu Hilfekamen.

,/Verzeihe mir, o Senator," rief Sallust,ichsehe Du machst Ausflüchte, Dein Purpursaum kannDich nicht retten; trinke."

Bei den Göttern," erwiederte der Senator >hustend,meine Lungen stehen bereits in Feuer; Dugehst mit einer so wunderhaften Schnelligkeit zuWerk, daß Phaeton selbst nichts gegen Dich war.

Ich bin ein kranker Mann, mein lustiger Freund,

Du mußt mich entschuldigen."

Ich nicht, bei der Vesta! ich bin ein unparteii-scher Herrscher trinke!"

Der arme Senator war nach den Tischgesetzcngenöthigt zu gehorchen. Ach! jeder Becher brachteihn näher und näher an den stygischen Pfuhl.

Sachte, sachte! mein König," stöhnte Diomed,wir fangen bereits an zu ...."

Verrath! unterbrach ihn Sallust,keinen stren-gen Brutus hier! Keine Einmischung in die kö-nigliche Gewalt!"

Aber unsere weiblichen Gäste? "'

Lieben einen Zecher! war Ariadne nicht lei-denschaftlich für Bacchus eingenommen?"

Die Mahlzeit schritt fort die Gäste wurdengesprächiger und lauter; das Dessert oder der letzteGang stand bereits auf dem Tisch und die Sklaven