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Bestätige nicht also, o Julia, die Vorwürfe derDichter gegen Dein Geschlecht."
„Ja Du hast Recht; — wenigstens will ich michbemühen, zu denken Du habest eS. Glaukus nochcinen Augenblick! Du heirathest Jone, nicht wahr?"
„Wenn cs die Götter gestatten; cs ist meineseligste Hoffnung."
„ Empfange denn von mir als Zeichen unsererneuen Freundschaft ein Geschenk für Deine Braut;Du weißt ja, cs ist Sitte unter Freunden, der Brautund dem Bräutigam solche kleine Zeichen der Ach-tung und des Glückwunsches zu geben."
„Julia! von Jemand wie Du kann ich einFreundschastspfand nicht ablehncn. Ich will die Gabeals ein Omen FortunaS selbst annchmcn."
„So mögest Du denn nach dem Fest, wenn dieGäste Weggehen, mit mir in mein Zimmer -inab-stcigen und das Geschenk ans meinen Händen em-pfangen. Vergiß cs nicht!" — Damit trat Juliazu der Frau des Pansa und ließ Glaukus sich zuJone verfügen.
Die Wittwe Fulvia und die Ehehälfte des Aedilswaren in einer hochwichtigen Erörterung begriffen.
„O Fulvia, ich versichere Dich nach der letztenNachricht aus Rom ist die gekräuselte Frisur ganzaus der Mode gekommen; *) man trägt das Haarjetzt blos thurmförmig aufgcrichtet, wie hier Julia,
*) Die Mode des Haarpuyes wechselte damals so schnell
und gebieterisch, wie jetzt; daher denn bei einigen Bild«