Druckschrift 
4 (1836)
Entstehung
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Unsere Geschichte kehrt zu Apäcides zurück. Alsder junge Priester heute von dem unterbrochenen,fieberhaften Schlaf erwachte, der seiner Annahmeeines Glaubens gefolgt war, welcher so auffallendund schneidend von den Ansichten abwich, in denenseine Jugend erzogen worden war, konnte er sichkaum überzeugen, daß er nicht noch immer im Traumliege. Er hatte über den verhängnißvollcn Stromgesetzt; seine Vergangenheit sollte fortan keine Ver-wandtschaft mit der Zukunft haben; beide WeltenDas was geschehen war und Das was geschehensollte waren deutlich von einander getrennt. Anwelches kühne, gewagte Unternehmen hatte er seinLeben gesetzt! Er wollte die Geheimnisse enthül-len, zu welchen er selbst mitgcwirkt, die Altäre ent-heiligen, deren Diener er gewesen, die Göttin an-klagcn, deren Pricstcrgcwand er trug I Allmälig wardihm klar, welchen Haß und welches Grauen er, selbstwenn ihm sein Unternehmen gelänge, bei den From-men erregen würde; mißlang ihm dagegen sein keckerVersuch, welcher Strafe setzte er sich nicht für einenbisher unerhörten Frevel ans, in Bezug auf welchenes kein bestimmtes, der Erfahrung entnommenes Ge-setz gab, einen Frevel, der wahrscheinlich gewalt-sam hcrbcigezogcncn Analogien aus der Rüstkammereiner veralteten, unanwcndbaren Gesetzgebung an-gepaßt wurde? Seine Freunde seine Schwe-stcr konnte er Gerechtigkeit von ihnen erwarten,gesetzt sie würdigten ihn auch ihres Mitleids? Ihren