Druckschrift 
4 (1836)
Entstehung
Seite
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Schüsseln und Pfannen, von Fluchen und Befehlenangenehm betäubt. So klein dieses unentbehrlicheGemach Ln allen Häusern Pompejis auch gewesen zusein scheint, so war es in der Regel nichts dcstowe-niger mit der ganzen erstauncnswcrthcn Manuig-saltigkcit von Töpfen, Modeln, Schmor- und Sauce-Pfannen, Messern und Teigformcn ausgerüstet, ohnewelche ein Koch von Verstand, gleichviel ob in an-tiker oder moderner Zeit, cs für eine reine Unmög-lichkeit erklärt, irgend etwas Genießbares zu schaf-fen. Und da das Holz in jenen Gegenden schondamals wie jetzt, theucr und selten war, so scheinteine bedeutende Erfindungskraft darauf verwandtworden zu sein, so viel Dinge als möglich mit demwenigst möglichen Feuer zu bereiten. Eine bcwun-dcrnswerthc Einrichtung dieser Art kann man nochjetzt im Museum von Neapel sehen, nämlich einentragbaren Herd, etwa von der Größe eines Folio-bandes, mit Kohlentöpfen für vier Schüsseln undeinem Apparat um Wasser und andere Getränke zuerwärmen. Es würde eine solche Küche ein vor-treffliches Pendant zu unfern heutigen wohlfeilen Bi-bliotheken sein, indem fic eben so viel Nahrung fürden Leib böte, als diese für den Geist, mit demeinzigen Unterschied, daß man weit häufiger und mitweit mehr Befriedigung zu der crstcrcn als zu derletztcrn Anstalt seine Zuflucht nehmen könnte.

Durch die kleine Küche flatterten eine Menge