Ulis unter der Menge befinden; wir werden dieZurückbebcnden vordrängcn und in der ersten Hitzeder Entrüstung und Beschämung des Volks will ichselbst auf diese Altäre den Palmzweig, das Sinn-bild des Evangeliums aufpflanzcn, und auf meineZunge wird der Geist des lebendigen Gottes nicder-stcigen."
Glühend und aufgeregt, wie er war, fand Apä-cidcs Gefallen an diesem Vorschlag. Er freute sich,so bald eine Gelegenheit zu finden, seinen neuenGlauben zu bcthätigcn, wobei sich seinen frommemGefühlen noch der Grimm über den ihn selbst gespiel-ten Betrug und der Wunsch der Rache zugcselltcn.Bei diesem sanguinischen, leichten Ueberspringender Hindernisse (eine nothwcndigc Blindheit für Alle,die eine gewagte, kühne That unternehmen) durch-schauten weder Olinth noch der Ncubckchrtc alleSchwierigkeiten, die sich dem Gelingen ihres Plansentgegcnstellten, so fern das Volk selbst in sei-nem ehrerbietigen Wahn wahrscheinlich nicht sehrgeneigt sehn mochte, vor den heiligen Altärender großen eghptischcn Göttin einem Zeugniß gegenihre Macht Glauben bcizumeffcn, und käme das-selbe auch von ihrem eigenen Priester her. Sofügte sich denn Apäcidcö mit einer Bereitwilligkeitin Olinths Anmuthung, welche Diesen entzückte.Sie trennten sich, nachdem sic übcrcingekommen, daßLetzterer sich mit den Bedeutenderen unter seinenchristlichen Brüdern über dieses große Unternehmen