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rakters, die sich auch unter gewöhnlichen Verhält-nissen hoch und allein hinstellt. Er sah nicht, oderwollte nicht sehen, daß eben jene Vereinzelung Jo-nen ihm noch mehr als der Menge entfremde. Fernwie beide Pole oon einander — fern wie der Tagvon der Nacht, stand seine Einsamkeit von der ihri-gen. Er war einsam infolge seiner dunklen, mitGepräng umgebenen Verkehrtheit — sie durch ihreschone Phantasie und die Reinheit ihrer Tugend.
War es nicht zu verwundern, daß Jone ansdiese Weise den Egyptcr an sich kettete, so war esnoch mehr zu begreifen, daß sie das belle, sonnigeHerz des Atheners eben so schnell und unwiderruf-lich gefangen. Die Heiterkeit eines Temperaments,das aus Lichtstrahlen gewoben schien, hatte Glanknsin die Lüste der Welt geworfen. Indem er sichden Zerstreuungen seiner Zeit hingab, gehorchte ernicht so sehr unreinen Antrieben, als dem frohenRuf der Jugend und Gesundheit. Er breitete dieLichtfülle seiner eigenen Natur über jede Kluft undHöhle, in die er abschweifte. Seine Einbildungs-kraft blendete ihn, aber sein Herz war nie verdor-ben. Viel tiefer als seine Gefährten glaubten,durchschaute er, daß sie sein Geld und seine Jugendsich zu Nutze zu machen suchten; aber Reichthnmhatte für ihn nur als Mittel zum Genuß einenWerth, und Jugend war Las sympathetische Band,das ihn an die Genossen knüpfte. Allerdings fühlteer einen Anreiz zu cdlern Gedanken und höheren