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ums Jahr 350 vor Christus, wahrscheinlich auf Lesbos,lebte. Sie wurde blos neunzehn Jahre alt. und machtesich namentlich durch ein Gedicht, die Spindel, be-rühmt. Von ihren sämmtlichen Werken sind blos vierEpigramme auf uns gekommen. Bon einer andern,später»» Dichterin, die ebenfalls gewöhnlich Crinna ge-nannt wird, besitzt man noch eine Ode auf die Stärkeoder, wie die Ueberschrift (r»? wohl rich-
tiger gedeutet werden »miß, auf Rom; neuerdingswurde jedoch darauf aufmerksam gemacht, daß die Ver-fasserin dieses Lobgesangs wahrscheinlich Melinnogeheißen habe. — Sin Ungenannter beklagt in dergriechischen Anthologie den Tod der altern Erinna also:
Eben gebarst Du den Lenz aninutlnger Honiggesänge,Eben ertöntest Du erst lieblichen Schwaneugcsang,
Als zuin Acheron dich durch weites Geströme der SchattenTrieb die Geschicksgottheit, welche die Spindel beherrscht.Doch dein holder Gesangaufflug, o Srinna, verbeut dirUnterzugehen; er eint dich den» pierischen Chor.
(Vergl. Sappho und Erinna von Prof. F. W.Richter 1833.)
Berichtigungen.
Erstes Bändchen.
S. 49 Z. 2 v. u. l. Vitruvs st. des Vitruvs.
„ 52 Z. 7 v. o. l. Gegenstände st. Seltenheiten.
„ 57 Z. 1 v. u. l. Lubicula st. Lubiculi.
„ 79 Z. 2 v. u. (in der Note) l. 2600 st. 2900.
„ so Z. 7 v. «. l. Bildwerken st. Bilderwerken.
Zweites Bändchen.
S. 16 Z. 2 v, u, l. Liebe st. Leden.