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Zwecken, als er in den Vergnügungen erreichenkonnte, aber die Welt war ein großes Gefängniß,dessen Kerkermeister der Beherrscher von Rom war,nnd eben die Tugenden, die Glankns in den freienTagen Athens ruhmbegierig gemacht haben würden,machten ihn i» der Sklaverei der Erde unthätigund laßig. Denn in diesem unnatürlichen, aufge-dunsenen Zustand der Gesellschaft war jedes edleAnfstrcben verboten. Die Ehrbegierde wurde inder Umgebung eines despotischen, üppigen Hofesbloß zu einem Wettstreit der Schmeichelei und List.Habsucht war der einzige Antrieb geworden, sichans der Menge zu erheben: — man erstrebte Prä-turen und Provinzen blos als einen Freibrief zumPlündern, und Regiernngsgewalt war nur eineEntschuldigung für Raub. In kleine» Staatenbleibt der Ruhm am wirksamsten und reinsten; —je beschränkter die Grenzen des Umkreises, destoglühender die Vaterlandsliebe. Die öffentliche Mei-nung ist znsammengedrängt und stark; jedes Angsieht Deine Handlungen; — die Beweggründe zuDeinem öffentlichen Handeln hängen mit DeinenPrivatverhältnissen zusammen; — jeder Punkt aufDeinem engen Feld ist mit Gestalten besetzt, dieDir von Kindheit an vertraut sind; — der BeifallDeiner Mitbürger ist wie eine LiebesbetheuerungDeiner Freunde. In großen Staaten dagegen istdie Hauptstadt blos der Hof; die Provinzen, Dirunbekannt nach ihren Sitten, vielleicht nach ihrerSprache Dir fremd, haben kein Anrecht an Deinen