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zum Dienstmädchen bei einer reichen Matrone i»Rom als bei Dir taugen.
„Das ist wahr, und ich denk auch dereinst nochdurch ihren Verkauf einen schonen Gewinn zu ma-chen. Wie ich zu Nydia gekommen, fragst Du?"
»Ja."
„Meine Sklavin Staphyla — Du erinnerst Dichder Staphyla, Niger?"
„Ja, ein großhändiges Mensch mit einem Ge-sicht wie eine komische Maske. Wie könnt' ich sievergessen, beim Pluto! dessen Dienstmagd sic jetztohne Zweifel ist?"
„Halts Manl, Bestie! Na, Staphyla starb undwar mir ein großer Verlust, und ich ging auf denMarkt, mir eine andere Sklavin zu kaufen. Aberbei den Göttern, sie waren alle so theuer geworden,seit ich die arme Staphyla gekauft, und das Geldwar so rar, daß ich den Platz eben ohne alle Hoff-nung wieder verlassen wollte, als mich ein Kauf-mann am Rock zupfte. „Frau," sprach er, „möch-test Du eine wohlfeile Sklavin kaufen? Ich habeda ein Mädchen, mit dem sich ein hübscher Han-del machen ließe. Sie ist zwar klein und noch fastein Kind, aber flink und still, gelehrig und verstän-dig, singt hübsch, stickt und ist von gutem Blut, ichversichere Dich." „Aus welchem Land?" fragte ich.„Eine Thessalierin." „Nun wußt' ich, daß die Thes-salicrinnen alert und sanft sind. Ich sagte also ichwollte das Mädchen besichtigen. Ich fand sie gerade,
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