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Amphora für die Gäste anstach, die sich jetzt an einender Tische gesetzt hatten, — „so heldenhafte BurscheIhr Euch auch vorkommt, welcher von Euch wirdsdenn mit dem numidischen Löwen aufnehme», fallssich kein Uebelthäter finden sollte, der Euch dieWahl erspart? «
„Ich, der Deinen Armen entgangen, gewaltigeStratonice," erwicderte Lydon, „könnte mich wohlohne Gefahr mit den Löwen einlassen.
„Sag mir doch," fragte Tetraides, „wo ist dennDeine hübsche Sklavin, das blinde Mädchen mitden glänzenden Angen? Hab sie schon lange Zeither nicht zu Gesicht bekommen."
„O, Die ist ein zu guter Bissen für Dich, DuSohn Neptuns *), und ich meine selbst für uns zusein. Wir schicken sie in die Stadt um Blumen zuverkaufen und den Damen zu singen; auf diese Artträgt sie uns mehr Geld ein, als wenn sie Dir anf-wartcte. Ueberdies hat sie zuweilen noch andereGeschäfte, wovon man nichts ansplandern kann."
„Andere Geschäfte?" rief Niger; „ei, dazu istsie noch zu jung!"
„Still, Thier, Du glaubst es gebe kein Spielals das korinthische. Wär Nydia auch zweimal soalt, so könnte sie darum nicht minder in den Dienstder Vesta treten, das arme Kind."
„Aber hör' mal, Stratonice, wie kamst Dn zuso einer zarte n, delikaten Sklavin? Sie würde eher
*) Bezeichnung für einen derben, ungeschliffenen Menschen.