Druckschrift 
2 (1836)
Entstehung
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reiben im Moudlicht auf demzelbcn Sand des ägei-schen Meers sich umschlangen; wie Cytherea ihreDienerinnen beim Hvchzeitfest ihres Sohnes mitPsychen lehrte.

Hinzntretend wanden sie ihm ihre» Kranz umSHanpt, und knieeud reichte ihm sofort die Jüngstevon den Dreien den Kelch, worin der lesvische Weinschaumend perlte. Der Jüngling widerstand nichtlänger; er faßte den berauschenden Becher, daSBlut tobte ihm wild durch die Ader». Ec sankan die Brust der neben ihm sitzenden Nymphe,und als er sich mit schwimmenden Lugen nach Ar-baces umschautc, den er im Taumel der Empfin-dungen verloren hatte, sah er Diesen oben amTssch unter einem Thronhimmel sitzen uud ihn miteinem Lächeln ««blicken, das ihn zum Genuß er-mutkigte. Er sah den Egypter, aber nicht wie erihn bisher geseheu, in dunkeln, trauerfarbigen Ge-wändern, mit sinnender, strenger Stirn; ein Kleiddas die Augen blendete, so reich war der schneeigeGrund mit Gold und Edelsteinen besetzt, schimmerteüber der majestätischen Gestalt; weiße Rosen, mitRubineu und Smaragden abwechselnd und in dieGestalt einer Tiara zusammengcsaßt, krönten dieRabenlocken. Wie Ulysses schien er die Blütheeiner zweiten Jugend gewonnen zu haben; seiueZüge hatten Len nachdenkliche» Ernst gegen Schön-heit nmgetauscht, und er ragte unter den ihn um-Bulwer's Romane, XXXkk. 5