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gebeuten Lieblichkeiten in der ganzen strahlenden,entfesselnden Milde eines olympischen Gottes empor.
„Trinke, schmause, liebe, mein Zögling," spracher; „erröthe nicht über Leidenschaftlichkeit und>Jugend. Was Du bist, fühlst Du in Deinen Adern,was Dn werden wirst, stehst Du hier."
Damit wies er in einen Winkel, und ApäcideSdessen Augen der deutenden Hand nachfolgten, er-blickte aus einem Fußgeflell zwischen Le» Bildsalllen des Bacchus und der Venns ein Gerippe.
„Erschrick nicht," nahm der Egyptcr wiederdas Wort. „Dieser freundliche Gast erinnert unSblos an die Kürze des Lebens. Aus seinem hohlenKinnladen rernehm ich eine Stimme, die nns zumGenuß ausfvrdert."
Während er also sprach, umringte eine GruppeNymphen die Statue; sie legten Kränze auf dasPiedestal, und sauge», während die Becher amfunkelnden Tisch geleert und von Neuem gefülltwurden, folgendes Lied:
Du bist i» der Schatten nindunkelte» Laub,
Du der einst geliebt und gezecht.
Sin schleichender Geist an des Todtensiroms Rand.Doch bleibt auf dein Herz uns ein Recht,
Wenn es auf trüber FluchtGoldene Himmel suchtUnd die Lust, die es oben gekannt.
Dem Tempel sev dieser Kranz gebracht,
Dem gefaUne», darin Du gewohnt.