Druckschrift 
2 (1836)
Entstehung
Seite
52
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5r

Ich suche Arbaees," fugte der Priester, undhörte selbst, wie seine Stimme zitterte. Der Sklaveverneigte sich schweigend und führte Apäcides ineinem Flügel jenseits der Halle eine enge Treppehinanf; nachdem sie hier mehrere Zimmer, in wel-chen die ernst-, gedankenvolle Schönheit der Sphinxabermals de» Hanptgegenstand für das Ang desJünglings bildete, durchschritten hatten, stand Die-ser i» einem dämmernden, halb erleuchteten Gemachdem Egypter gegenüber.

Arbaces saß vor einem Tischchen, ans welchemmehrere offene Papyrnsrollen lagen, alle mit den-selben Charakteren beschrieben, wie diejenigen am Ein-gang des Hanfes. In einiger Entfernung stand einkleiner Dreifuß, von welchem der Weihrauch inlangsamen Wolken aufstieg, neben demselben einegroße Kugel mit den Himmelszeichen bemalt, undauf einem andern Tisch lagen verschiedene Instru-mente von seltsamer, eigenthümlicher Form, derenGebrauch Apäcides nicht kannte. Der Hintergrunddes Zimmers war durch einen Vorhang bedeckt; daslängliche Fenster in der Decke ließ die Mondstrahlenin trauriger Gattung mit der einzigen Lampe, diein dem Gemach brannte, ein.

Sehe Dich, Apäcides," hob der Egpter an,ohne anfznstehen. Der junge Mann gehorchte.

Du fragst mich," nahm Jener nach einer kur-ze» Panse wieder Las Wort,Du fragst mied, möch-test mich wenigstens fragen, nach den erhabensten