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zur Entsagung eines Glaubens, eines Lebens, demer so viel geopfert, und von dem Versprechen deLEgvpters immer noch mächtig bewegt, machte sichgewaltsam aus der Umfaffnng los. Im Gefühl daßer zum Sieg über die Unschlnssigkeit, welche die Be-redsamkeit des Christen in seinem erhitzten, fieber-haften Gemnth hervorzurnsen angefangeu, einer äus-sern Kraftansti engnng bedürfe, faßte er seine Ge-wänder zusammen und floh mit einer Schnelligkeit,die jede Verfolgung nnnütz machte.
Athcmlos und erschöpft langte er endlich in ei-nem entfernten, abgelegenen Theil der Stadt an,und vor ihm stand die einsame Wohnung des Egyp-ters. Indem er still hielt um sich zu erholen, tauchteder Mond aus einer Silberwelke und leuchtete hellauf die Wände des gehcimnißvollen Gebäudes.
Kein anderes Haus befand sich in der Nähe,dunkle Nebenblätter nmrankten weithin die Vorder-seite, und nach hinten erhob sich ein Anflug hoher,im schwermüthigen Mondlicht schlafender Wald-bänmc; jenseits derselbe» zog der dämmernde Um-riß der fernen Berge hin, unter ihnen der ruhigeKamm des Vesuv, der damals noch nicht so hochwar, als der Reisende ihn jetzt erblickt.
Apäcides trat durch das Rebcngewölbe und ge-langte zu dem breiten, geräumigen Portikus. Vordemselben, zu beiden Seiten der Treppe, lag dasBild der egyptischen Sphiur. Den großen, harmo-nischen, leidcnschaftlosen Zügen, in welchen die Kunst-