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2 (1836)
Entstehung
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aus. In Ihm sind die strengsten Grundsätze mit demliebevollsten Herzen vereinigt. War' Er ein bloßerMensch gewesen, er hätte verdient ein Gott zu wer-den. Ihr ehret Sokrates er hat seine eigeneSekte, seine Lehrlinge, seine Schulen. Was abersind die zweifelhaften Tugenden des Atheners gegendie strahlende, unbestreitbare, thatkräftige, unnach-lassende, ausopfernde Heiligkeit Christi? Ichspreche hier blos von seinem menschlichen Charakter.Er erschien in demselben als Musterbild für dieZukunft, um uns die Gestalt der Tugend zu zeigen,nach deren körperlicher Anschauung Plato so großesVerlange» trug. Das war das eigentliche Opfer,Las Er für die Menschen brachte: aber die Glorie,die seine Sterbestunde umstrahlte, erleuchtete nichtnur die Erde, sondern öffnete uns auch den Blick inden Himmel! Du bist gerührt bewegt, Gottwirkt in Deinem Herzen. Sein Geist ist mit Dir.Komm, widerstrebe dem heiligen Antrieb nicht, kommsogleich uuverweilt. Einige von uns sind jetztversammelt, das Wort des Herrn auszulegen. Kommlaß mich Dich zu ihnen fuhren. Du bist traurig,abgemattet. Höre also auf die Worte Gottes.Kommt zn mir,"" spricht er,alle, die ihr müh-selig und beladen seid, ich will euch erquicken.""

Ich kann jetzt nickt," erwicderteApäcideszeinander Mal!"

«Jetzt, jetzt!" ricf Olinth drängend und ergriffihn beim Arm. Aber Apäcides, noch nicht bereiterBrilwer's Romane. XXXII. ff