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geistert und begeistern. Der Geist erwärmt beiihnen zuerst das Herz. das H.rz aber ist daS Werk-zeug womit sie sofort wirken; sie dringen in batGemüt!» des Menschen, während ste sich bloS anseinen Verstand zu wenden scheinen. Nichts ist soansteckend «IS Begeisterung; sie drückt den wahrenSinn der Fabel von Orpheus auS: sic bewegtSteine, bezaubert Thierc. Enthusiasmus ist derSchuyg-ist der Aufrichtigkeit und die Wahrheitvollendet keinen Sieg ohne ihn.
So gab denn Olinth nicht zu, daß ApäcideSihm so leicht eutunue. Er holte ihn ein und redeteihn also an:
„Mich wuudert'S nicht, ApäcideS, daß ich Dirunleidlich bin, daß ich alle Elemente Deines Ge-MttthS erschüttere, daß Du in Zweifel verloren bist,daß Du im großen Meer ungewisser, umnachtenderGedanken allenthalben umhertreibst. Ich wunderemich darüber nicht, aber halte cS noch etwa» län-ger mit mir auS; wache und bete — die Fiuster-niß wird schwinden, der Sturm einschlafen, undGott selbst, wie er einst über die See SamariaSging, wird über die entschlummerten Wogen hiuge-hen, um Deine Seele zu befreien. Unsere Religionist eifersüchtig in ihren Forderungen, aber verschwen-derisch in ihren Gaben! Sie macht Dir eine un-ruhige Stunde und belohnt Dich Mil Unsterblichkeit."
„Dergleichen Zusagen," entgegnet« ApäcideS fin-ster, „sind Vorspiegelungen, durch welche der Mensch