Druckschrift 
2 (1836)
Entstehung
Seite
42
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delt, und Du hast eine ungefähre Vorstellung vonder Größe der kaiserlichen Thermen in Rom.Aber blos eine Vorstellung von der Größe. DenkeDir jede Ergöftlichkeit des Geistes und des Körpers,zähle alle gymnastische Hebungen auf, die unsereVäter erfanden alle Bücher die Italien und Grie«chenland hervvrgebracht, stelle Dir Orte für allediese Uebuuge», Bewunderer all dieser Bücher vor.füge dazu Badräume vom ungeheuerste» Umfang,der vielseitigsten Konstruktion, streue durch das Ganzehin Gärten, Theater, Saulcuqäuge, Uuterrichtsan-stalten nimm mit Einem Wort eine Götterstadtaus lauter Palästen und öffentlichen Gebäuden an,und Du hast ein schwaches Bild von der Herrlich-keit der großen Bäder in Rom."

Zum Herkules!" rief Diomeb mit großen Augen.Da braucht ja ein Mensch sein ganzes Leben zumBaden."

Im Rom ist Dies oft der Fall," erwiederteGlaukns ernst.Es gibt Viele die blos für dieBäder leben. Eie ec scheinen daselbst mit der Stundewo die Räume geöffnet werten, und bleiben bis zurStunde, wo man sie shliißc. Es ist als wüßtensie nichts von dem übrigen Rom, als verachteten siejede andere Ercstenz."

Zum Herkules!"

SelbstDie, welche blos dreimal täglich baden,wissen es so eiuziirichten, daß ihr Leben über dieserBeschäftigung hingeht. Ste machen sich im Ballhof