Druckschrift 
2 (1836)
Entstehung
Seite
43
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oder in Len Eänlengängen Bewegung, um sich aufbas erste Bad vorznbereiken; sie schlendern ins Thea-ter, um sich nach demselben zu erholen. Sie nch.men ihr Frühstück unter de» Bäumen und denke»ans zweite Bad. Bis es fertig wird, ist das Frühstückverdaut. Ans dem zweiten Bad spazieren sie in einPeristyl um einen neuen Poeten deklamiren zu hören,oder in die Bibliothek um über einem alten einzu-nicken. Kommt sofort die Hauptmahlzeit, die sieimmer noch als einen Theil des Bades betrachten;und endlich baden sie noch ein drittes Mal, als diebeste Gelegenheit um sich mit ihren Freunden zuunterhalten."

Zum Herkules! Aber wir haben ihre Nach-ahmer in Pompeji."

Ja, und ohne ihre Entschuldigung! Der pracht-schimmernde Schwelger in den römischen Bädernist glücklich! er steht nichts als Pomp und Glanz,besticht die schmutzigen Stadtthcile nicht, weiß nichtdaß es Armnth i» der Welt gibt. Die ganze Na-tur lächelt auf ihn; ihr einziger Zornbiick ist derletzte, der ihn zum Bad im Kvcytns absendet. Glaubmir, das sind die einzig wahren Philosophen!"

Während Glankns also erzählte, unterzog sichLcpidus mit geschlossenen Augen und kaum vernehm-barem Athem all den mystischen Operationen, vonwelchen er den Dienern nie eine einzige erließ. Nachden Duften und Salben streuten sie das kostbare-Pulver über ihn anü, das der Hitze jeden weiteren