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Ausnahme des kalten Bades, das seit einigerZeit aus der Mode gekommen. Nachdem er sich indem beschriebenen Tepidarium malig erwärmt hatte,lenkte der pompejanische Elegant seine zartenSchritte nach dem Sndatorinm. Hier möge mansich den stufenweise« Verlauf des Dampfbades, be-gleitet oon einer Verdunstung wohlriechender Speze-reien, selbst vorstcllc». Nachdem unser Freund dieseOperation hinter sin hatte, ergriffen ihn seine Skla-ven, die stets seine Bedienung im Bad ausmachte»,und entfernten d'.e Ausbauchung der Hitze durch eineArt Kratzeisen, das, beiläufig bemerkt, ein neuererReisender ganz ernsthaft blos zur Wegschaffnng desSchmutzes bestimmt glaubte, von welchem doch nichtdas kleinste Therlchen je auf der glatten Haut eineshabituellen Badenden haften konnte. — Von da ver-fügte er sich etwas abgekühlt ins Wasscrbad, überwelches frische Wohlgerüche verschwenderisch a»sge-qcsseu waren, und als er auf der entgegengesetztenSeite des Zimmers wieder herausstrcg, spielte einkühlender Spritzschauer über seinen Kopf und Leib. Erhüllte sich sofort in ein leichtes Gewand und kehrtenoch einmal in das Tepidarium zurück, wo er Glau-knS, der das Sndatorinm nicht besucht hatte, antraf,und jetzt begann die tzaupklnsi und Schwelgerei deSTages. Sklaven salbten die Badenden ans Gefäßenoon Gold, Alabaster oder Krysrall, dir mit Edelstei-nen aufs reichste besetzt waren und die seltensten Un-guentc aus allen Thcile» der Welt enthielte». Die